Unterwegs mit der Pentax 67

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Bei einer kleinen Reise nach Spiekeroog haben Andrea und ich die Kamera und vor allem das mobile Labor erstmalig ausgiebig getestet. Das mobile Fotolabor ist ein kleiner Rollkoffer der alles Nötige für die Entwicklung von Schwarzweiß‐Negativen enthält. Andrea hat aber nicht nur Model gestanden, sondern auch ihre Kiev88 ausprobiert — da schreibt sie sicher demnächst auch etwas in ihrem Blog dazu

Ich habe in diesen Tagen drei TMax 400 Filme belichtet, und nach Standardprozedur in XTol entwickelt. Später habe ich sie dann auf Andreas Scanner kurz digitalisiert. Eine weitere Bearbeitung erfolgte nicht. Einen Farbfilm werde ich die Tage zum Entwickeln  ins Labor geben, und bin sehr gespannt auf die Ergebnisse, da der erste über den DM‐Markt entwickelte Farbfilm nur rudimentär Farbe enthielt — keine Ahnung in was für eine Suppe der Filmstreifen dort getunkt wurde.

Im kommenden Jahr werde ich mein geliebtes altes Pentax67 Schätzchen öfter einsetzen: Geplant ist ein vorwiegend analoges Jahr, in dem die digitale Fotografie in den Hintergrund treten soll. Ich habe dieses Jahr festgestellt das beides in einer Sitzung für mich nicht gut zusammen geht. Digitales Fotografieren hat einen ganz eigenen Rhythmus als analoges Fotografieren. Es erfordert für mich auch eine ganz andere, bedachtere Herangehensweise an das Motiv die ich sehr mag.

Ich liebe ja — individuell hergestellte — Ausdrucke auf Papier, deshalb wird es im kommenden Jahr auch Ziel sein Handabzüge von den Negativen herzustellen. Es geht nichts über gute Vorsätze Mal sehen. Das wird spannend.

Als nächstes möchte ich auch den ECO Negativentwickler von Moersch Photochemie ausprobieren. Meine Lieblings Anlaufstellen für Analoge Fotografie sind darüber hinaus derzeit  Fotoimpex, Spürsinn,  und Meinfilmlab.

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