Konzeptuell

elements

Lesezeit ca. 1 Minute.

In diesem Auftrag hab ich mich mit den Elementen beschäftigt. Es geht mir in dieser Serie um die Abwesenheit der Elemente, über unsere Entfremdung von den Elementen, deren Zerstörung, und den Einfluss den das auf uns hat. Ich sehe das im Moment als erste ganz grobe Annäherung an das Thema, und hab einfach mal ein bisschen rumgespielt, so das drei ganz unterschiedliche Bildpaare entstanden sind. Zwei davon siehst du hier in gedruckter Form, so wie ich das liebe:

Elements als Magazin‐Print

Ich finde das Thema so interessant das ich in nächster Zeit darauf zurück kommen werde. Mein Dank geht diesmal an Cornelia aka Miss Redreaming, und an die liebe Saskia für den Support.

heart affairs

Lesezeit ca. 1 Minute.

Fotografie ist ja eine Herzensangelegenheit für mich, was liegt also näher mal eine freie Fotostrecke zum Thema zu machen? Genau: Nichts! Ich hatte statt dessen etwas komplett anderes auf dem Plan als freies Projekt in diesem Semester. Geplant hatte ich eine Serie, so richtig schön mit Konzept, und Moodboard, und Skizzen von Bildideen, und einem roten Seil und so. Aber dann kam Andrea dazwischen und ein paar Organe (richtig gelesen), und heraus kam nach einem langen, kreativen Tag diese kleine Geschichte. Da ich auf Drucke stehe hab ich die Story natürlich auch gleich auf Papier gebannt. Das ist immer auch hilfreich bei der Auswahl der Aufnahmen, die es in das finale Ergebnis geschafft haben. Einige der Bilder der siehst du hier:

… Es ist irgendwie immer so bei mir: Pläne funktionieren selten, aber was aus Spontanität, Chaos und Teamwork entsteht, rockt. Mein Dank für diese Serie geht an Andrea, ohne die das alles nicht so gekommen wäre

 

Seclusion

Lesezeit ca. 1 Minute.

Neulich in Wuppertal… … … ausgefühlt.

 

Der fotografische Resetknopf

Lesezeit ca. 2 Minuten.

Ich hab angefangen Fotografie zu studieren, und werde das ganze Thema von Grund auf neu angehen.  Warum ich das nach cirka fünf Jahren mache? Es gibt doch da diesen schönen Spruch…

Künstler wird man durch die Akademie oder trotz Akademie.

Um Künstler zu sein braucht man keine Akademie. Künstler sein bedeutet den Drang haben sich auszudrücken. Das geht ganz ohne Akademie und große Titel. Es kann aber helfen eine Akademie zu besuchen, um in kompakter Form all die gestalterischen & technischen Aspekte und Feinheiten kennen zu lernen, und die Geschichte auf deren Schultern man steht, und aus der sich die Dinge fortentwickeln. Der Besuch einer Akademie kann auch durchaus schaden, wenn man dort als freier, eigensinniger Geist mit dem Kulturbetrieb und seinen Zwängen konfrontiert wird…

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aus.grenzung, Philipp — 2016

Für eine “Karriere” ist all das nicht wichtig. Das einzige was zählt sind im Grunde die Fotos. Ich glaube tatsächlich das Fotografie kein Hexenwerk ist. Mit Leidenschaft, Achtsamkeit, Intuition, Einfühlungsvermögen, einer Prise Spieltrieb und Kreativität, und natürlich der gängigen Fototechnik bekommt man heute geniale Arbeiten hin. Wenn ein paar der Faktoren zusammen kommen läuft das. Talent kann dabei helfen, oder einem im Wege stehen. Je nach dem. Der Rest ist Networking, eine Portion Glück und natürlich auch Zufall.

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Olympus E‐M1, Summilux 25mm 1.4

Eigentlich braucht man so ein Akademie‐Studium in Zeiten des Internets nicht mehr. Alles findet sich im Netz in Form von Artikeln, Tutorial‐Videos, und unzähligen Seminarangeboten. Man muss doch nur machen, sich vernetzten, zu Meetups rennen und schon läuft das. Hängt man, bucht man halt einen jener hippen selfmade Fotografen die gerade die Fotoszene rocken, dann läufts wieder. So ein Studium erscheint da vergleichsweise sinnlos, uncool, und zeitaufwändig, verglichen mit den Events der angesagten Speaker und Tutoren. Warum also “studieren”?

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Ich hab den fotografischen Resetknopf gedrückt weil ich im Frühjahr in einer Sackgasse steckte. Ich war ratlos und gleichzeitig gesättigt. Ich finde es wichtig das man in Bewegung bleibt, und das man die Möglichkeiten nutzt die sich einem eröffnen. Deshalb hab ich diese Chance ergriffen, die sich durch das Stipendium bot. Es ist ein Abenteuer, es bedeutet Begegnung, und Neuland. Leinen los, und alles auf Anfang — ich freu mich darauf.  [icon name=“power-off” class=”” unprefixed_class=“”]

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Analoger Fotoschnack

Lesezeit ca. 2 Minuten.

Passend zu meinem analogen Fotojahr hat Mandy einen Fotoschnack veranstaltet. Neun wirklich echt coole Fotografinnen und Fotografen, zwei tolle Modelle und Spence trafen sich recht spontan zum entschleunigten fotografieren und zum plaudern in einem alten Vierkanthof in der Nähe von Köln. Digitales Werkzeug war strikt verboten! Dafür wurden alle Formen von analogen Kameras um so lieber gesehen. Für mich war das die Gelegenheit erstmalig meine Graflex Speed Graphic mit  dem Leitz Hektor 150mm f2.5 aus zu probieren, und eine Rolle Farbfilm sowie eine Rolle SW in der Pentax67 zu belichten. Das bedeutete in Summe maximal 22 Bilder zu machen — ja richtig gelesen: 22, nicht 220 oder mehr Diese Begrenzung wirkt auf mich ungemein befreiend.

Die Negative aus der Graflex passen leider nicht unter den vorhandenen Scanner, so das ich in zwei Schritten scannen, und nachträglich per Bildbearbeitungsprogramm montieren durfte. Fürs Erste ging das, aber auf Dauer ist das eher nicht optimal. Es ist also bald ein Scanner fällig, der auch mit Großformat umgehen kann. Äääh, hat zufällig jemand mein Sparschwein gesehen?

Nachmittags wurde fotografiert und abends wurden bei ein paar Snacks und Getränken die ersten Polaroid‐Fotos gesichtet und sich rege ausgetauscht. Die SW Aufnahmen habe ich mit Andrea noch in der selben Nacht entwickelt. Auf die Farbaufnahmen musste ich gut eine Woche warten, und das ist genau ein Teil des Zaubers den die analoge Fotografie für mich aus macht. Die Ergebnisse sind nicht mehr sofort verfügbar. So kommt wieder Spannung in die Fotografie Ich liebe aber auch die Farben, das Rauschen… die ganze Atmosphäre die analoge Fotos erzeugen.

Ich mag… ach was: ich liebe die Richtung in die das geht sehr, und werde das in den kommenden Monaten auf jeden Fall ausbauen.

Credits

 

Unterwegs mit der Pentax 67

Lesezeit ca. 1 Minute.

Bei einer kleinen Reise nach Spiekeroog haben Andrea und ich die Kamera und vor allem das mobile Labor erstmalig ausgiebig getestet. Das mobile Fotolabor ist ein kleiner Rollkoffer der alles Nötige für die Entwicklung von Schwarzweiß‐Negativen enthält. Andrea hat aber nicht nur Model gestanden, sondern auch ihre Kiev88 ausprobiert — da schreibt sie sicher demnächst auch etwas in ihrem Blog dazu

Ich habe in diesen Tagen drei TMax 400 Filme belichtet, und nach Standardprozedur in XTol entwickelt. Später habe ich sie dann auf Andreas Scanner kurz digitalisiert. Eine weitere Bearbeitung erfolgte nicht. Einen Farbfilm werde ich die Tage zum Entwickeln  ins Labor geben, und bin sehr gespannt auf die Ergebnisse, da der erste über den DM‐Markt entwickelte Farbfilm nur rudimentär Farbe enthielt — keine Ahnung in was für eine Suppe der Filmstreifen dort getunkt wurde.

Im kommenden Jahr werde ich mein geliebtes altes Pentax67 Schätzchen öfter einsetzen: Geplant ist ein vorwiegend analoges Jahr, in dem die digitale Fotografie in den Hintergrund treten soll. Ich habe dieses Jahr festgestellt das beides in einer Sitzung für mich nicht gut zusammen geht. Digitales Fotografieren hat einen ganz eigenen Rhythmus als analoges Fotografieren. Es erfordert für mich auch eine ganz andere, bedachtere Herangehensweise an das Motiv die ich sehr mag.

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Andrea, Baum, Pentax 67, 105mm f2.4, Tmax 400, Xtol.

Andrea, Baum, Pentax 67, 105mm f2.4, Tmax 400, Xtol.

Andrea, Baum, Pentax 67, 105mm f2.4, Tmax 400, Xtol.

Ich liebe ja — individuell hergestellte — Ausdrucke auf Papier, deshalb wird es im kommenden Jahr auch Ziel sein Handabzüge von den Negativen herzustellen. Es geht nichts über gute Vorsätze Mal sehen. Das wird spannend.

Als nächstes möchte ich auch den ECO Negativentwickler von Moersch Photochemie ausprobieren. Meine Lieblings Anlaufstellen für Analoge Fotografie sind darüber hinaus derzeit  Fotoimpex, Spürsinn,  und Meinfilmlab.

Camouflage — Mask & Mirror

Lesezeit ca. 1 Minute.

Lass uns mal was mit einer Maske machen, Carsten. Gesagt getan. Ein Wochenende mit fantastischer Herbstsonne genügt. Heute gibt es deshalb Schattenspielereien mit Andrea:

Wir tragen gerne Masken, schlüpfen in verschiedene Identitäten und Rollen — einfach aus Spaß an der Wandlung, aus gesellschaftlicher Notwendigkeit, um uns zu schützen  oder um uns verbergen vor anderen… und manchmal auch vor uns selbst. Die Masken die wir tragen sind dabei letztlich auch nur ein Spiegel von uns selbst.

 

Aftermath

Lesezeit ca. 1 Minute.

Diese Arbeit ist auf der schönen Insel Spiekeroog entstanden, auf der ich gerade ein paar Tage verbracht habe. Andrea und ich haben am Strand mit einem schlichten Tuch experimentiert. Dabei sind viele spannende Fotos entstanden. Zwei meiner Arbeiten kannst Du im Portfolio  ansehen.

Aftermath bedeutet die schwere Zeit nach einem Ereignis, oder auch Nachwirkung. Das ist eins meiner zentralen Themen: Wie gehen wir mit den dunklen und schweren Kapiteln unserer Vergangenheit um? Oft lasten sie auf uns, versperren uns die Sicht, hindern uns daran nach vorne zu schauen und unseren Weg weiter zu gehen. Wir empfinden sie negativ, als Belastung, und nutzen sie gerne mal als Entschuldigung für alles Mögliche.

Ich sehe in allem was mir — vor allem an negativ empfundenem — passiert eine Lernaufgabe. Je größer der Schmerz, desto genauer schaue ich hin was er für mich positives bedeutet. Dann lichtet sich der Nebel — manchmal nur leicht, und ich ändere meinen Kurs und komme auf meinem Weg weiter… Wenn mir im Moment die Sicht versperrt bleibt — weil das ein Prozess ist der schon mal was dauern kann, dann verharre ich oder taste mich blind weiter im Vertrauen das es später besser wird.

Insomnia

Lesezeit ca. 1 Minute.

Trotz Sommerpause hab ich ein wenig im Sketchbook gearbeitet. Herausgekommen ist Insomnia, das es im Ganzen hier im Portfolio zu sehen gibt.

Eigentlich wollte ich ja über den Sommer keine Composings mehr machen und lieber ausschließlich raus gehen und draussen fotografieren. Das hab ich auch bis jetzt gemacht. Das ich meine selbst auferlegte Regel nun breche liegt vielleicht daran das ich in diesen  Augusttagen immer besonders schlaflos bin. Der Jahrestag rückt zum siebten mal näher, und damit die Achterbahn der Gefühle die mich diese Tage immer wieder durchleben lässt.

“Du gehst. Der Weg ist vorgezeichnet. Es gibt kein Entrinnen. Mit kühler Präzision nehmen die Dinge ihren Lauf. Es gibt nichts anderes zu tun als sich zu fügen und in Träume zu flüchten. Fiebrig schlaflose Träume, in denen sich die Vergangenheit mit Sehnsüchten mischt. Nur Zukunft gibt es hier nicht mehr. Aber wo, aber was… Die Uhr tickt unerbittlich im Raster von  Stunden, Minuten und Sekunden auf das Unvermeidliche zu. Es ist so ein primitives statisches Raster an dem wir unser ganzes Leben ausrichten. Wir unterwerfen uns dem Diktat von Maschinen. Aber die Uhren lügen… Zeit ist relativ, sie fließt in einem stetigen Strom. Wenn die Zeit steht friert alles ein und wir erscheinen ewig, im Zeitraffer verwischen alle unsere Spuren als ob es uns nie gegeben hätte. Für uns gibt es nur eine Richtung im Strom der Zeit. Wir sind ein Augenblick. Du bist fort. Die Erinnerung wird noch eine Weile bleiben. Dann senkt sich Stille über alles.” — Carsten Nichte — aus Gezeitenströme

Credits

 

my way is my way

Lesezeit ca. 1 Minute.

My way is my way is my way, …and no step ever leading me back…

Ich war nochmals im Sketchbook tätig. Das ist jetzt aber echt die letzte Arbeit vor der Sommerpause. Wie immer in groß im Portfolio.

Credits

 

islands

Lesezeit ca. 1 Minute.

Ich komm grad nicht los vom Skizzenbuch. Deshalb hier gleich noch eine Arbeit daraus:

islands

Islands

Kennst du auch dieses Gefühl einsam zu sein, obwohl du von Menschen umgeben bist? Manchmal begegnet es dir — von Zeit zu Zeit — am liebsten bei großen Umbrüchen im Leben. Aber wir sind bestrebt nicht daran zu denken und dieses Gefühl durch Geschäftigkeit zu übertönen. Es macht uns Angst. Wir scheuen davor zurück uns damit zu beschäftigen oder gar auseinander zu setzen. Tief in uns drin wissen wir… ahnen wir, befürchten es: Jeder Mensch ist im Grunde für sich, einsam auf seiner Lebensinsel. Tiefes Glück finden wir nur in uns selbst.

Eine größere Version gibt es wie immer im Portfolio zu sehen.

Credits

 

Hide and Seek

Lesezeit ca. 1 Minute.

Hide and Seek ist mein drittes Composing. Ich kann mich immer noch nicht so recht mit dem Gedanken anfreunden Stockmaterial zu verwenden.  Deshalb sehe ich auch in dieser Arbeit nur die Skizze einer Idee. Composings unter Verwendung von Stockmaterial eignen sich dafür hervorragend, weil ich recht schnell zu einem Ergebnis komme — noch schneller wäre allerdings eine Skizze als schnöde analoge Zeichnung anzufertigen Der Preis ist jedenfalls das Gefühl das es nicht gänzlich mein Werk ist. Es ist mir zu wenig eigenes darin enthalten. Elemente meines Composings tauchen so  ja auch — völlig legitim — in Arbeiten anderer auf und vice versa. Ist irgendwie einerseits ein Zeichen der Zeit, in der alles beliebig und austauschbar erscheint… aber andererseits kann man es auch positiv interpretieren weil so verbindende Elemente zwischen den gänzlich anderen und fremden Arbeiten entstehen, und aus einzelnen immer wieder recycelten Teilen ganz viele tolle neue Sachen entstehen.

“Hide and Seek” handelt von Trauer und Einsamkeit. Vom entrückt sein von der Welt, vom auf dem Weg sein, und davon sich selbst zu begegnen. Im Portfolio gibts die größere Version zu sehen.

Credits

 

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