Auf den Spuren von Richard Avedon

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Diese Strecke ist schwerstens inspiriert von Richard Avedon und seiner Serie in the American West. An Richard Avedons Fotografien gibt es eine Menge zu studieren. Lichtsetzung, Serienbildung, die Blickführung durch Linien, und das Spiel mit den Restformen — also dem Raum um das eigentliche Motiv herum, und vieles mehr. Spannend ist auch, wie er die Leute dazu bekommen hat in seinem Sinne vor der Kamera zu posieren. Alles schaut willkürlich aus in seinen Aufnahmen, dabei sind sie auf hervorragende Weise inszeniert. Das Buch gibt es zur Zeit leider nur noch im Antiquariat zu ziemlich astronomischen Preisen bis zu 300 Euro.

Während Richard Avedon  zwischen 1979 und 1984 immer wieder mit einem Team und einer Kamera im #Großformat losgezogen, ist um Menschen im amerikanischen Westen zu fotografieren, sind Saskia und ich lediglich in Bonn ein paar mal mit digitaler Fototechnik “um die Häuser” gezogen. Wir haben abwechselnd spontan Leute angesprochen, um dann einen selbstgebastelten Hintergrund hinter sie zu halten, und sie so unmittelbar aus ihrer Umgebung heraus gelöst. Einige meiner Lieblingsbilder aus der Serie:

Ein paar der Aufnahmen sind #analog entstanden. Das war für mich einer der spannendsten Aufträge in diesem Semester. Herzlichen Dank nochmal an alle die mitgemacht haben, insbesondere Hady für die Orga und Saskia…  :)

 

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