Analoger Fotoschnack

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Passend zu meinem analogen Fotojahr hat Mandy einen Fotoschnack veranstaltet. Neun wirklich echt coole Fotografinnen und Fotografen, zwei tolle Modelle und Spence trafen sich recht spontan zum entschleunigten fotografieren und zum plaudern in einem alten Vierkanthof in der Nähe von Köln. Digitales Werkzeug war strikt verboten! Dafür wurden alle Formen von analogen Kameras um so lieber gesehen. Für mich war das die Gelegenheit erstmalig meine Graflex Speed Graphic mit  dem Leitz Hektor 150mm f2.5 aus zu probieren, und eine Rolle Farbfilm sowie eine Rolle SW in der Pentax67 zu belichten. Das bedeutete in Summe maximal 22 Bilder zu machen — ja richtig gelesen: 22, nicht 220 oder mehr Diese Begrenzung wirkt auf mich ungemein befreiend.

Die Negative aus der Graflex passen leider nicht unter den vorhandenen Scanner, so das ich in zwei Schritten scannen, und nachträglich per Bildbearbeitungsprogramm montieren durfte. Fürs Erste ging das, aber auf Dauer ist das eher nicht optimal. Es ist also bald ein Scanner fällig, der auch mit Großformat umgehen kann. Äääh, hat zufällig jemand mein Sparschwein gesehen?

Nachmittags wurde fotografiert und abends wurden bei ein paar Snacks und Getränken die ersten Polaroid‐Fotos gesichtet und sich rege ausgetauscht. Die SW Aufnahmen habe ich mit Andrea noch in der selben Nacht entwickelt. Auf die Farbaufnahmen musste ich gut eine Woche warten, und das ist genau ein Teil des Zaubers den die analoge Fotografie für mich aus macht. Die Ergebnisse sind nicht mehr sofort verfügbar. So kommt wieder Spannung in die Fotografie Ich liebe aber auch die Farben, das Rauschen… die ganze Atmosphäre die analoge Fotos erzeugen.

Ich mag… ach was: ich liebe die Richtung in die das geht sehr, und werde das in den kommenden Monaten auf jeden Fall ausbauen.

Credits

 

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