Projekte

elements

Lesezeit ca. 1 Minute.

In diesem Auftrag hab ich mich mit den Elementen beschäftigt. Es geht mir in dieser Serie um die Abwesenheit der Elemente, über unsere Entfremdung von den Elementen, deren Zerstörung, und den Einfluss den das auf uns hat. Ich sehe das im Moment als erste ganz grobe Annäherung an das Thema, und hab einfach mal ein bisschen rumgespielt, so das drei ganz unterschiedliche Bildpaare entstanden sind. Zwei davon siehst du hier in gedruckter Form, so wie ich das liebe:

Elements als Magazin-Print

Ich finde das Thema so interessant das ich in nächster Zeit darauf zurück kommen werde. Mein Dank geht diesmal an Cornelia aka Miss Redreaming, und an die liebe Saskia für den Support.

heart affairs

Lesezeit ca. 1 Minute.

Fotografie ist ja eine Herzensangelegenheit für mich, was liegt also näher mal eine freie Fotostrecke zum Thema zu machen? Genau: Nichts! Ich hatte statt dessen etwas komplett anderes auf dem Plan als freies Projekt in diesem Semester. Geplant hatte ich eine Serie, so richtig schön mit Konzept, und Moodboard, und Skizzen von Bildideen, und einem roten Seil und so. Aber dann kam Andrea dazwischen und ein paar Organe (richtig gelesen), und heraus kam nach einem langen, kreativen Tag diese kleine Geschichte. Da ich auf Drucke stehe hab ich die Story natürlich auch gleich auf Papier gebannt. Das ist immer auch hilfreich bei der Auswahl der Aufnahmen, die es in das finale Ergebnis geschafft haben. Einige der Bilder der siehst du hier:

… Es ist irgendwie immer so bei mir: Pläne funktionieren selten, aber was aus Spontanität, Chaos und Teamwork entsteht, rockt. Mein Dank für diese Serie geht an Andrea, ohne die das alles nicht so gekommen wäre

 

Auf den Spuren von Richard Avedon

Lesezeit ca. 1 Minute.

Diese Strecke ist schwerstens inspiriert von Richard Avedon und seiner Serie in the American West. An Richard Avedons Fotografien gibt es eine Menge zu studieren. Lichtsetzung, Serienbildung, die Blickführung durch Linien, und das Spiel mit den Restformen – also dem Raum um das eigentliche Motiv herum, und vieles mehr. Spannend ist auch, wie er die Leute dazu bekommen hat in seinem Sinne vor der Kamera zu posieren. Alles schaut willkürlich aus in seinen Aufnahmen, dabei sind sie auf hervorragende Weise inszeniert. Das Buch gibt es zur Zeit leider nur noch im Antiquariat zu ziemlich astronomischen Preisen bis zu 300 Euro.

Lesezeit ca. 1 Minute.

Während Richard Avedon  zwischen 1979 und 1984 immer wieder mit einem Team und einer Kamera im #Großformat losgezogen, ist um Menschen im amerikanischen Westen zu fotografieren, sind Saskia und ich lediglich in Bonn ein paar mal mit digitaler Fototechnik „um die Häuser“ gezogen. Wir haben abwechselnd spontan Leute angesprochen, um dann einen selbstgebastelten Hintergrund hinter sie zu halten, und sie so unmittelbar aus ihrer Umgebung heraus gelöst. Einige meiner Lieblingsbilder aus der Serie:

Ein paar der Aufnahmen sind #analog entstanden. Das war für mich einer der spannendsten Aufträge in diesem Semester. Herzlichen Dank nochmal an alle die mitgemacht haben, insbesondere Hady für die Orga und Saskia…  :)

 

Seclusion

Lesezeit ca. 1 Minute.

Neulich in Wuppertal… … … ausgefühlt.

 

Life is a Clown

Lesezeit ca. 3 Minuten.

Am Wochenende ging es raus aufs Land zum Treffen der Clowns. Klingt merkwürdig? War leicht surreal – vor allem für mich – aber hey: So ist das Leben. Das Ergebnis sind jedenfalls drei kleine Bilderstrecken. An diesem Tag hab ich auch die ersten Farbsheets in die Graflex eingelegt, und natürlich später selbst entwickelt. Memo an mich:

  • Das Stativ und ich werden definitiv keine Freunde.
  • Großformat ist eine Diva!
  • Noch sorgfältiger sein bei der Wahl des Bildausschnittes, und bitte bitte nicht bewegen: Das Motiv nicht, der Fotograf nicht, das Stativ nicht, die Kamera nicht, nichts!
  • Beim C-41 Entwickeln dringend die Temperatur halten. Die Ergebnisse sind sonst…äh…  kreativ, wie die Outtakes ganz  unten zeigen.

Und was ist nu mit den Clowns? …

Eine bekannte Metapher auf die Welt, das Leben und uns Menschen darin ist der Clown. Ich hab manchmal auch das Gefühl das Leben ist ein Zirkus, und wir alle sind die Clowns. Ja, das Leben selber ist ein Clown, der uns gern mal übel mitspielt zum Vergnügen der Anderen. Wir alle sind diese maskierten, komisch, tragischen Gestalten, in der Manege des Lebens.

Die Metapher besagt das Clown sein bedeutet, das Leben ernst zu nehmen, aber mit Humor. Wenn das Leben dir Fallen stellt, und scheinbar unlösbare Aufgaben, wenn es dich auf so vielfache, bizarre, skurrile, tragische, traurige  Art und Weise scheitern lässt, und es deine Aufgabe ist wieder aufzustehen, dein Lachen wieder zu finden und einfach weiter zu machen. Wir können das gern als Übungen verstehen im Leben spontan zu sein, zu improvisieren, und die Möglichkeiten in uns und in anderen zu entdecken, auch da wo alles hoffnungslos erscheint… und das alles auch mal mit ironischem Augenzwinkern. Unser Leben hat nur genau eine Vorstellung. Wir sind eingeladen was tolles draus zu machen für uns selbst und unsere unmittelbare Umgebung, da wo wir sind, mit den Möglichkeiten die wir haben, und sogar darüber hinaus. Öfter mal Clown sein bedeutet auch das Kindliche in uns zu bewahren.

Klar, das Clownsgesicht ist auch eine Maske, eine Tarnung die unsere tatsächliche Stimmung – oder auch unser „wahres ich“ – vor der Öffentlichkeit versteckt. Ich verstehe das so, das wir von aussen nach innen, und von ihnen nach aussen wirken. Unser Denken und Fühlen drückt sich durch Handlungen, Mimik und Gestik aus, und diese wirken auf unser Denken und Fühlen vice versa. So sehe ich die Maske nur als ein vorübergehendes Mittel – ein Werkzeug – um uns selbst aus einem Tief zu helfen. Wenn ich in den Spiegel lache, auch wenn ich tief traurig bin, dann hebt sich mit der Zeit meine Stimmung. Wir wirken auch wie ein Spiegel auf andere. Was wir aussenden bekommen wir zurück. Für ein Lächeln bekommen wir ganz viele zurück. Auch wenn das alles n bisschen nach nem altbackenen Esoterik Lebensratgeber klingt… es ist ne prima Sache öfter mal den Clown raus zu lassen

Stay tuned – Carsten

Danke an alle für den tollen Tag:

Outtakes

Drei unbearbeitete Outtakes, der Rest des Films war leider komplett unbrauchbar und großteils schwarz. Ich vermute mal der Film war in der Dose unglücklich aufgespult. Ich hab eh drei Anläufe gebraucht um ihn auf die Spule zu bringen. Durch die sommerlichen Temperaturen wird es im Dunkelkammer-Wechselsack schnell feucht was den Film „weich“ werden lässt. Ausserdem hatte ich dieses mal Probleme die Temperatur bei der Entwicklung konstant zu halten. Das Ergebnis ist trotzdem irgendwie interessant:

Unter der Oberfläche

Lesezeit ca. 1 Minute.

Letztens war ich ja mit Simone, Katja, Melanie und  Christoph bei eher regnerisch, düsterem Wetter am See, um einfach einen schönen Tag zu haben, zu fotografieren, und vor allem um diese alte analoge Unterwasserknipse ausprobieren. Im Grunde war das der zweite Versuch mit der analogen Fototechnik aus den 90ern abzutauchen. Der erste Versuch  vor ca. einem Monat mit Andrea in Zingst war in schwarzweiß, und die Kälte und der Seegang haben tiefergehende Erkenntnisse verhindert.

Diesmal ging die Sicht unter der Oberfläche allerdings gegen Null. Es gab kaum Licht von oben und das Wasser war zudem sehr trübe. Die Sichtweite war gefühlt nur wenige Zentimeter. Trotzdem – oder gerade deshalb – war die Atmosphäre toll. Wir haben quasi im Blindflug den kompletten Film belichtet. Meine Ideen für den Tag konnte ich natürlich – mal wieder – nicht umsetzten. Das hat ja schon Tradition bei mir. Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis letztlich sehr zufrieden. Darauf werde ich aufbauen. :-) 

Eine Taucherbrille mit zu nehmen war schon ne clevere Idee, allerdings ist es noch schwerer sich damit unter Wasser zu halten. Beim nächsten mal werde ich mich mit zusätzlichen Gewichten beschweren um dem Auftrieb entgegen zu wirken, und ein Schnorchel ist sicher auch ne gute Idee. Das dürfte helfen sich unter Wasser mehr auf das Motiv konzentrieren zu können.  :)

Ich finde die Kamera taucht was. Mussmamadringendwiedermachen. Den Film‬ hab ich am Ende auch noch selbst entwickelt. Memo an mich: Nie wieder T-MAX in C-41 Suppe tunken – auch nicht aus versehen.

Pentax 67 color

Lesezeit ca. 1 Minute.

Heute hatte ich etwas in der Post: Die ersten analogen Farbfotos aus der Pentax67! Diese kleine Serie ist am letzten Tag auf Spiekeroog entstanden als wir eigentlich nicht mehr so richtig Lust aufs fotografieren hatten. Bis dahin haben wir an jedem Tag der Reise fotografiert und abends die Filme sofort schwarzweiß entwickelt. Ich wollte aber unbedingt noch die Rolle Farbfilm probieren, nach dem doch der erste Versuch vor einiger Zeit so grandios im Labor gescheitert war, und so haben wir flott ein paar Portrait‬fotos mit dem Porta 160 gemacht. Was soll ich sagen. Ich bin positiv überrascht, und freu mich riesig über das Ergebnis das mein Film Lab abgeliefert hat. 

Ein Problem hab ich jetzt: Normal habe ich immer eine Rolle schwarzweiss Film in der Kamera. Es ist blöde nach ein paar tollen Fotos krampfhaft nach Motiven suchen zu müssen, nur damit der Film schnell voll wird. Zur Entspannung der Situation brauche ich also dringend einen zweiten Pentax67 Body, für den Fall das ich nicht alle Bilder auf der Rolle in einem Rutsch belichten möchte. In einem Body ist ne Rolle B&W, in dem anderen ein Farbfilm. Situation entspannt, Problem gelöst

Camouflage – Mask & Mirror

Lesezeit ca. 1 Minute.

Lass uns mal was mit einer Maske machen, Carsten. Gesagt getan. Ein Wochenende mit fantastischer Herbstsonne genügt. Heute gibt es deshalb Schattenspielereien mit Andrea:

Wir tragen gerne Masken, schlüpfen in verschiedene Identitäten und Rollen – einfach aus Spaß an der Wandlung, aus gesellschaftlicher Notwendigkeit, um uns zu schützen  oder um uns verbergen vor anderen… und manchmal auch vor uns selbst. Die Masken die wir tragen sind dabei letztlich auch nur ein Spiegel von uns selbst.

 

Aftermath

Lesezeit ca. 1 Minute.

Diese Arbeit ist auf der schönen Insel Spiekeroog entstanden, auf der ich gerade ein paar Tage verbracht habe. Andrea und ich haben am Strand mit einem schlichten Tuch experimentiert. Dabei sind viele spannende Fotos entstanden. Zwei meiner Arbeiten kannst Du im Portfolio  ansehen.

Aftermath bedeutet die schwere Zeit nach einem Ereignis, oder auch Nachwirkung. Das ist eins meiner zentralen Themen: Wie gehen wir mit den dunklen und schweren Kapiteln unserer Vergangenheit um? Oft lasten sie auf uns, versperren uns die Sicht, hindern uns daran nach vorne zu schauen und unseren Weg weiter zu gehen. Wir empfinden sie negativ, als Belastung, und nutzen sie gerne mal als Entschuldigung für alles Mögliche.

Ich sehe in allem was mir – vor allem an negativ empfundenem – passiert eine Lernaufgabe. Je größer der Schmerz, desto genauer schaue ich hin was er für mich positives bedeutet. Dann lichtet sich der Nebel – manchmal nur leicht, und ich ändere meinen Kurs und komme auf meinem Weg weiter… Wenn mir im Moment die Sicht versperrt bleibt – weil das ein Prozess ist der schon mal was dauern kann, dann verharre ich oder taste mich blind weiter im Vertrauen das es später besser wird.

Insomnia

Lesezeit ca. 1 Minute.

Trotz Sommerpause hab ich ein wenig im Sketchbook gearbeitet. Herausgekommen ist Insomnia, das es im Ganzen hier im Portfolio zu sehen gibt.

Eigentlich wollte ich ja über den Sommer keine Composings mehr machen und lieber ausschließlich raus gehen und draussen fotografieren. Das hab ich auch bis jetzt gemacht. Das ich meine selbst auferlegte Regel nun breche liegt vielleicht daran das ich in diesen  Augusttagen immer besonders schlaflos bin. Der Jahrestag rückt zum siebten mal näher, und damit die Achterbahn der Gefühle die mich diese Tage immer wieder durchleben lässt.

„Du gehst. Der Weg ist vorgezeichnet. Es gibt kein Entrinnen. Mit kühler Präzision nehmen die Dinge ihren Lauf. Es gibt nichts anderes zu tun als sich zu fügen und in Träume zu flüchten. Fiebrig schlaflose Träume, in denen sich die Vergangenheit mit Sehnsüchten mischt. Nur Zukunft gibt es hier nicht mehr. Aber wo, aber was… Die Uhr tickt unerbittlich im Raster von  Stunden, Minuten und Sekunden auf das Unvermeidliche zu. Es ist so ein primitives statisches Raster an dem wir unser ganzes Leben ausrichten. Wir unterwerfen uns dem Diktat von Maschinen. Aber die Uhren lügen… Zeit ist relativ, sie fließt in einem stetigen Strom. Wenn die Zeit steht friert alles ein und wir erscheinen ewig, im Zeitraffer verwischen alle unsere Spuren als ob es uns nie gegeben hätte. Für uns gibt es nur eine Richtung im Strom der Zeit. Wir sind ein Augenblick. Du bist fort. Die Erinnerung wird noch eine Weile bleiben. Dann senkt sich Stille über alles.“ – Carsten Nichte – aus Gezeitenströme

Credits

 

my way is my way

Lesezeit ca. 1 Minute.

My way is my way is my way, …and no step ever leading me back…

Ich war nochmals im Sketchbook tätig. Das ist jetzt aber echt die letzte Arbeit vor der Sommerpause. Wie immer in groß im Portfolio.

Credits

 

islands

Lesezeit ca. 1 Minute.

Ich komm grad nicht los vom Skizzenbuch. Deshalb hier gleich noch eine Arbeit daraus:

islands

Islands

Kennst du auch dieses Gefühl einsam zu sein, obwohl du von Menschen umgeben bist? Manchmal begegnet es dir – von Zeit zu Zeit – am liebsten bei großen Umbrüchen im Leben. Aber wir sind bestrebt nicht daran zu denken und dieses Gefühl durch Geschäftigkeit zu übertönen. Es macht uns Angst. Wir scheuen davor zurück uns damit zu beschäftigen oder gar auseinander zu setzen. Tief in uns drin wissen wir… ahnen wir, befürchten es: Jeder Mensch ist im Grunde für sich, einsam auf seiner Lebensinsel. Tiefes Glück finden wir nur in uns selbst.

Eine größere Version gibt es wie immer im Portfolio zu sehen.

Credits

 

Seite 1 von 212